Kara – Der programmierbare Marienkäfer

Wolltest du schon immer mal ein bisschen Programmieren, doch du wusstest nicht was die beste Methode ist dies zu tun? Dann ist Kara das optimale Tool für dich. In diesem Blogbeitrag erkläre ich die wichtigsten Dinge, die du über das Lernprogramm wissen musst, um den Marienkäfer laufen zu lassen.  

Was ist Kara und warum benutzen wir diese Software?

Kara ist ein Lernprogramm zur einfachen Einführung in die Programmierung. Kara, der Marienkäfer, lebt in einem Rasterfeld. Er kann programmiert werden und so verschiedene Aufgaben erledigen, wie zum Beispiel ein Kleeblatt einsammeln.  

Der Sinn hinter Kara ist, dass man einen schnellen Einstieg in die Grundkonzepte eines Programms vermittelt bekommt, ohne komplexe Entwicklungsumgebungen benutzen zu müssen. Man lernt also auf spielerische Art und Weise das Codieren.

Kara in unserem Praktikum

Wenn sich das für dich interessant anhört, dann bewirb dich bei Solidpro für ein Praktikum als Fachinformatiker in Fachrichtung Anwendungsentwicklung. Hier schnupperst du nämlich mehrere Tage in die Programmierung des Käfers rein. Du kannst problemlos zuhause die Software kostenlos herunterladen und auch mal testen, wie weit du mit den Aufgaben kommst – du wirst aber schnell bemerken, dass ein bisschen Know-how von einem Spezialisten fehlt.

Also scheu dich nicht und bewirb dich für ein Praktikum!

Mehr Informationen zu unserem Praktikum findest Du auch hier.

Kara und seine Umgebung

 

Startest du nun das Programm, öffnet sich dieses Fenster (s. Bild). Oben links befindet sich der Button „Programmieren“. Betätigst du nun diesen Button, öffnet sich ein Editor Fenster. In diesem Fenster schreibt man seinen Code mit den Befehlen. Der Editor führt die Befehle von oben nach unten aus.  

Rechts oben befindet sich der Button „Aufgaben“. Drückst du diesen nun, öffnet sich wieder ein Fenster mit den Aufgaben und mit unterschiedlichen Welten zum Ausprobieren des Programmcodes. Die meisten Aufgaben haben  drei Welten, denn dein Ziel ist es, dass dein Code in allen  drei Welten funktioniert. Ist dies der Fall, ist die Aufgabe erfolgreich erledigt und der Marienkäfer hat sein Ziel erreicht. 

In der Mitte befindet sich Karas Spielwiese. Auf diesem 9 x 9 Rasterfeld erledigt Kara seine Befehle. 

Am linken Rand befinden sich die Befehle, die Kara ausführen kann. Zu diesen Befehlen später mehr.  

Unten rechts befindet sich der Play Button, mit dem dein Programm ausgeführt wird. 

Am rechten Rand befinden sich die Gegenstände, die auf der Wiese stehen können.  

Gegenstände

Befehle und Sensoren

Befehle

Kara kennt fünf verschiedene Befehle, die er ausführen kann. Am Ende steht noch die Schreibweise des Befehls in der Version JavaScriptKara.

Sensoren

Die Sensoren haben  zwei Zustände : wahr oder falsch. Befindet sich Kara zum Beispiel auf einem Kleeblatt, dann ist der Sensor wahr.  Um das Gegenteil von einem Sensor zu überprüfen, muss vor dem Sensor ein “!“ stehen (zum Beispiel:   !kara.onLeaf()). Befindet sich Kara zum Beispiel nicht auf einem Kleeblatt, dann ist der Sensor wahr.

Vor – und Nachteile des Lernprogramms

Vorteile

Dieses Tool eignet sich optimal zum Erlernen der Grundelemente der Programmierung, da man gleich loslegen kann und sich nicht erst eine Woche in eine Programmiersprache einlesen muss. Außerdem kann man seinen Code nachverfolgen, da man genau sieht, welche Befehle der Marienkäfer gerade ausführt.  

Ebenfalls bekommt man eine ausführliche Fehlermeldung zurück. In dieser Fehlermeldung steht zum Beispiel, in welcher Zeile sich der Fehler befindet. 

Nachteile

Der einzig große Nachteil dieser Software ist der Editor. Bei einem professionellen Editor werden Fehler beim Schreiben markiert und der Code automatisch formatiert. Diese Formatierung ist sehr wichtig, da dies bei einer großen Anzahl Codezeilen die Verständlichkeit erhöhtDies hat der Editor leider nicht und macht es gerade für Anfänger etwas schwerer, den Code zu verstehen. 

Ich hoffe dir hat der Blogbeitrag weitergeholfen und ich würde mich freuen, dich mal bei einem Praktikum kennen zu lernen. 

Euer RockITler Moritz 

Moritz Schmidt
Auszubildender Fachinformatiker für Sytemintegration

Auszubildender Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung