Referenzbericht air up GmbH

Air up sind die einzigen auf dem Markt, die es geschafft haben, purem Wasser Geschmack zu verleihen. Ohne dem Wasser etwas zuzusetzen.
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air up Team

Kurzvorstellung

Es klingt tatsächlich ein bisschen nach Science-Fiction, die Idee von air up – eine Trinkflasche, die nur Wasser enthält und doch volles Aroma bietet in Ananas, Birne, Kola oder eben einer der anderen Geschmacksrichtungen im ständig größer werdenden „air up“- Portfolio. Dabei wird dem Wasser selbst nichts hinzugefügt: kein Zucker, keine Kalorien und auch sonst keine Zusatzstoffe.
air up GmbH
Bayerstraße 69
80335 München

air up - Geschmack durch Duft

Tim Jäger und Lena Jüngst, zwei der Mitbegründer des Start-ups, haben sich schon in ihrer Bachelor-Arbeit mit dem Thema „Geschmack durch Duft“ beschäftigt. Ihr Ziel war dabei, nicht nur interessante Produkte zu gestalten, sondern gleichzeitig solche, die dabei helfen können, gesundheitliche Probleme unserer Gesellschaft zu lösen. Ihr Augenmerk lag dabei insbesondere auf Krankheiten, die durch falsche Ernährung verursacht werden, allen voran Diabetes und die daraus resultierenden Begleit- und Folgeerkrankungen. Die beiden suchten nach den Ursachen für die Problematik rund um den Blutzuckerspiegel und fanden eine davon in herkömmlichen Produkten der Getränkeindustrie. Für viele ist Wasser allein viel zu langweilig, sie greifen lieber zu Limonaden, Säften etc. oder zu Geschmackszusätzen für Wasser, die allesamt viel Zucker und künstliche Aromen enthalten. So entstand das Konzept, eine attraktive, nachhaltige Alternative für Getränke anzubieten, die „Geschmack auf dem gesündesten, einfachsten, direktesten Weg“ bietet.
„80 Prozent unseres Geschmacks werden nicht durch die Zunge definiert, sondern über den Geruch von uns gedacht.“

Neurowissenschaft meets Produktdesign

air up Starterpaket weiße Flasche
air up Starterpaket schwerze Flasche
Am Anfang stand die Frage, wie Geschmack eigentlich entsteht. Die Recherchen ergaben, dass Geschmack allein über die Nase erzeugt wird: durch retronasales Riechen. Mit anderen Worten, wir nehmen Düfte über den Mundund Rachenraum auf. Von dort gelangen sie ins Gehirn, wo sie zum überwiegenden Teil nicht als Geruch, sondern als Geschmack interpretiert werden.
Die Gründer von air up haben sich diesen Mechanismus zunutze gemacht. Das Ergebnis ist eine innovative Trinkflasche, die neueste neurowissenschaftliche Erkenntnisse mit ausgeklügelter Produktgestaltung verbindet. Beduftete Luft wird purem Wasser in Form von kleinen Luftbläschen beigefügt. Diese Luft steigt am Rachenraum zum Riechzentrum auf. Unser Gehirn schreibt die daraus gewonnene Information dem Geschmack des Wassers zu. Wer aus der Flasche trinkt, hat das Gefühl, das Wasser würde fruchtig schmecken. Und doch ist es „nur“ reines Wasser.
Und damit war die Idee für das Trinksystem geboren, die sich seitdem in den verschiedensten Bereichen weiterentwickelt hat. Innovation steht dabei ebenso im Fokus wie Nachhaltigkeit. Verwendet werden nur natürliche Aromen aus Früchten, Pflanzen und Gewürzen, die Trinkflasche ist mehrfach wiederverwendbar, leicht zu reinigen und die Pods sind zu 100 Prozent recycelbar.
„Ich kenne Solidpro witzigerweise noch aus der Uhrmacherschule. Meine damalige Ausbildungswerkstatt ist die Feintechnik-Schule Schwenningen, die unter anderem mit Solidpro zusammenarbeitet.“

Gewachsene, solide Partnerschaft

air up Flasche in der Wohnung
Solidpro spielte bei der Entwicklung des Start-ups eine wichtige Rolle. Der gelernte Uhrmachermeister und studierte Produktdesigner Tim Jäger kennt Solidpro bereits aus seiner Ausbildung an der Feintechnikschule Schwenningen, die als Lehrinstitut mit Solidpro arbeitet. Daher fiel die Entscheidung leicht, bei der Gründung von air up mit Solidpro eine Kooperation einzugehen, zumal auch befreundete Start-ups den Tipp gaben, mit Solidpro zu arbeiten.
Vor allem das einjährige Förderprogramm „SOLIDWORKS for Entrepreneurs“ war laut Jäger in der Entwicklungsphase des Unternehmens eine große Hilfe. Er und seine Kolleginnen und Kollegen schätzten dabei vor allem die tolle Zusammenarbeit und tatkräftige, lösungsorientierte Unterstützung, die sie von Anfang an erfahren haben. Der persönliche Kontakt und die große Flexibilität waren und sind weitere wichtige Faktoren.

Tim Jäger, der unter anderem für die Bereiche Forschung und Entwicklung sowie IT verantwortlich ist, fand auch toll, dass er und seine Kollegen direkt am eigenen Projekt geschult und beraten wurden, etwa beim Thema Flow Simulation. So konnte air up seine Entwicklung schneller vorantreiben – ein unschätzbarer Vorteil für ein junges Start-up.

Nahezu alle Teile des „air up“-Trinksystems – also Flasche, Pod, Zubehör – werden mit SOLIDWORKS konstruiert. SOLIDWORKS wird als Key Tool genutzt, etwa für das Prototyping bei Neuentwicklungen oder auch für Mockups. Diese Modelle werden in 3D gedruckt, um sie leichter visualisieren und validieren zu können.
air up setzt SOLIDWORKS vor allem in den Bereichen Produktentwicklung, Konstruktion und Manufacturing ein und nutzt dabei SOLIDWORKS 3D-CAD und im Bedarfsfall Flow Simulation. Im Vergleich zu anderer Software, die Jäger im Studium kennengelernt hat, sieht er den großen Vorteil von SOLIDWORKS in dessen metrischem, logischem Aufbau. Für ihn ist es ein „gigantischer Vorteil“ für das freie Experimentieren, dass kleine Änderungen in einem Feature nicht dazu führen, dass die gesamte Konstruktion neu aufgebaut werden muss, sondern dass alles automatisch neu berechnet wird.
Auch die vielzähligen Exportmöglichkeiten, die SOLIDWORKS bietet, erleichtern die Arbeit – etwa beim Datenaustausch mit Partnern, die selbst SOLIDWORKS nutzen, der direkt und ohne Verluste durch den Export in andere Datenformate erfolgen kann. Weitere hilfreiche Features sind Parameters, das Thema Baugruppen, Fail Management und die zahlreichen mechanischen Verknüpfungen.

Ausblick

air up Pd nachfüllen
Innovation ist nach wie vor die innere Triebfeder bei air up. Das Unternehmen arbeitet ständig an Neu- und Weiterentwicklungen, etwa bei der technischen Verbesserung des Trinksystems oder der Aromapods. Auch neue Projekte wird es definitiv geben, denn das Trinksystem war erst der Anfang. Dabei steht air up im ständigen Austausch mit Solidpro, um zu sehen, welche Produkte aus dem Solidpro- Portfolio sinnvoll in ihrer Arbeit eingesetzt werden können. Die Entscheidungsfindung ist vorrangig projektgetrieben mit Blick auf die verfügbaren Technologien und die Ideen, die damit realisiert werden können. Wir können also gespannt sein auf das, was da noch kommt.
„Man kann mit Solidpro als Partner wachsen. Solidpro hat immer ein gutes Angebot, egal ob für 100 Leute oder fünf.“