Referenzbericht ANDERSON EUROPE GmbH

Visionäre Spitzentechnologie. Maximale Genauigkeit. Technologischer Vorsprung.
ANDERSON EUROPE GmbH
Anderson Europe Montagehalle

Kurzvorstellung

Haben Sie sich schon mal gefragt, wie Briefmarken entstehen, mit welcher Art von Maschine man es schafft, so kleine Papierschnipsel zu fertigen und ihnen die typisch gezahnte Umrandung zu verpassen? Dafür braucht es Stanzbleche, welche mit hochpräzisen Graviermaschinen wie z. B. der GVM von der Anderson Europe GmbH mit Sitz in Detmold hergestellt werden.
Diese werden in verschiedenen Größen für ganz unterschiedliche Arbeitsbereiche gebaut und in der Druck- und Verpackungsindustrie zur Fertigung von Rotations- oder Flachstanzblechen benötigt. Die Bearbeitung solcher Bleche erfolgt mit maximaler Präzision und erlaubt so die Produktion etwa von selbstklebenden Etiketten, empfindlichen Folienmaterialien, sehr dünnen Kartonagen, drucksensiblen Verbundwerkstoffen – und eben Briefmarken. Mit diesen Maschinen bedient Anderson Europe einen zwar kleinen, aber sehr speziellen internationalen Markt. Aktuell sind weltweit über 100 solcher Maschinen im Einsatz.
ANDERSON EUROPE GmbH Am Oberen Feld 5
32758 Detmold

Höchste Präzision – auch bei ungewöhnlichen Anwendungen oder neuartigen Werkstoffen

Das Unternehmen ist Teil der Anderson Group mit Hauptsitz in Taiwan und insgesamt 900 Beschäftigten an unterschiedlichen Standorten weltweit. Am Standort Detmold beschäftigt Anderson Europe 20 Mitarbeiter*innen. Hinzu kommt außerdem noch das Tochterunternehmen Matec GmbH in Köngen. Sören Langhammer ist verantwortlich im Bereich Design und Development und erzählt, dass Anderson Europe hochpräzise CNCgesteuerte Werkzeugmaschinen entwickelt und fertigt bzw. Lösungen für die verschiedenen Anwendungen rund um diese Maschinen. Neben den Graviermaschinen fertigt Anderson Europe ebenfalls Maschinen für die Mikro-Zerspanung von unterschiedlichsten Werkstoffen. Visionäre Spitzentechnologie trifft hier auf maximale Genauigkeit.
Besonders stolz ist Langhammer darauf, dass die Maschinen sehr dauerhaft und nachhaltig konstruiert sind. So berichtet er von einem 20 Jahre alten Exemplar, das in Detmold komplett überholt worden ist. Nach dem Austausch einiger Teile in der Elektrik, Software und Mechanik steht es mittlerweile wieder beim Kunden und sieht aus wie neu. In unserer heutigen „Wegwerfgesellschaft“ ist das nicht unbedingt selbstverständlich.

Kundenorientierte Lösungen als Alleinstellungsmerkmal

Das Ziel des Unternehmens ist es, Nischenmärkte und -branchen mithilfe von anwendungsorientierten Lösungen zu erschließen. Damit hebt sich das Unternehmen von den Standard-Maschinenherstellern ab und bietet als zuverlässiger Partner maßgeschneiderte Produkte und Lösungen. Natürlich gibt es ein festes Produktportfolio. Dennoch erhält der Kunde kein Produkt von der Stange, denn Anderson Europe ist flexibel genug, im Rahmen der Möglichkeiten auf spezifische Kundenwünsche einzugehen und die Maschinen passend für den Auftraggeber oder die jeweilige Anwendung konfigurieren zu können. Damit bietet die Firma mehr Support, mehr Unterstützung und mehr Anpassung, verglichen mit den großen Maschinenherstellern. Das Feedback der Kunden bestätigt immer wieder, dass Anderson Europe hier wesentlich mehr bietet als andere. Sie schätzen vor allem die zuverlässige, vertrauliche Zusammenarbeit.
Anderson Europe CAD-Rendering
Anderson Europe Stanzblech
Anderson Europe Automation

Mehr als 20 Jahre SOLIDWORKS

Laut Sören Langhammer nutzt Anderson Europe SOLIDWORKS schon seit über 20 Jahren. 2018 entschied sich die Anderson Group, in Deutschland als Verbund zu einem einzigen Anbieter zu wechseln und künftig einen gemeinsamen Weg mit der Solidpro GmbH einzuschlagen. Ziel war ein Wartungsvertrag für die ganze Gruppe mit einem Ansprechpartner und einheitlichen Konditionen, um durch diese Bündelung die Zusammenarbeit und Verständigung untereinander zu vereinfachen.
SOLIDWORKS 3D-CAD wird hauptsächlich in der Konstruktions- und Entwicklungsabteilung zum Erstellen von Skizzen, Körpern, Baugruppen oder Zeichnungen eingesetzt. Aber auch Simulationen oder Blech- und Oberflächenkonstruktionen werden realisiert. Im Endeffekt wird bei Anderson Europe die komplette Maschine mit SOLIDWORKS konstruiert, angefangen bei der Basis aus Granit.
Parallel kommt SOLIDWORKS in der Montage und Fertigung zum Einsatz, und zwar via eDrawings. Mit dem führenden Kommunikationswerkzeug für Beteiligte im Design-to-Manufacturing-Prozess haben auch Nicht-CAD-Anwender die Möglichkeit, die 3D-Modelle zu verwenden. Dadurch haben die Mitarbeitenden einen umfassenden Überblick über die zu fertigenden Bauteile sowie die Einzelteilmontage.
Seit Anfang 2019 arbeitet Anderson Europe außerdem mit SOLIDWORKS PDM. Wichtig bei der Einführung der neuen Datenverwaltungslösung war den Verantwortlichen dabei eine schnelle und unkomplizierte Einbindung in bestehende Systeme, um das Tagesgeschäft nicht zu gefährden. Dies ist Solidpro einwandfrei gelungen.
Die Arbeit mit Solidpro bzw. SOLIDWORKS spare, so Sören Langhammer, effektiv sehr viel Zeit in der Datenverwaltung und bei der Erstellung von Zeichnungen – und natürlich auch Kosten, weil man effektiver und schneller arbeiten kann. Darüber hinaus findet er, dass die Nutzeroberfläche sehr intuitiv aufgebaut ist. Langhammer machte seine ersten Erfahrungen mit SOLIDWORKS schon in der Schulzeit und hat während seines Studiums auch andere Programme kennengelernt. Im direkten Vergleich sei SOLIDWORKS für Anfänger deutlich leichter zu erlernen. Dennoch bringe die Software einiges an Tiefe mit, auch wenn manche Funktionen nicht so häufig gebraucht werden. Aber dank dieser Zusatzfunktionen sei man dann auch für größere Aufgaben gewappnet: „SOLIDWORKS bietet einen großen Werkzeugkasten an Features, von denen man meistens die Grundfunktionen verwendet, wenn dann aber doch mal etwas Außergewöhnliches kommt, ist man froh über die Möglichkeiten, die das Programm bietet.“
Anderson Europe 5-Achs-Anwendung