Was macht eigentlich ein Fachinformatiker für Systemintegration?

Wer bin ich und was mache ich bei der Solidpro?

Hi, ich bin Matti und bin 19 Jahre alt. Aktuell mache ich die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration im 2. Lehrjahr. Es ist sehr abwechslungsreich und macht Spaß.

Aber wie bin ich überhaupt auf diesen Beruf gekommen?

Ich interessierte mich schon recht früh für Technik und PCs, vor allem durch „das Zocken” wurde mein Interesse geweckt und gefördert, da ich dadurch überhaupt erst mit dem Ganzen in Kontakt gekommen bin. Außerdem musste ich zu Hause und bei Oma und Opa stets nach dem Internet, dem Fernseher, dem Drucker etc. schauen und habe dann dabei gemerkt, dass ich mich gar nicht so schlecht anstelle und die Probleme immer gelöst bekomme.

In der Oberstufe auf dem Gymnasium habe ich dann als Zusatzfach „Informatik“ gewählt, was dann auch der Hauptauslöser war, warum ich unbedingt etwas in diese Richtung machen wollte, und so bin ich eben nach längerer Suche bei der Solidpro auf den Fachinformatiker für Systemintegration gestoßen.

Der Beruf ist sehr abwechslungsreich und man trifft immer wieder auf neue Probleme, die man lösen kann. Ein großer Pluspunkt der Solidpro ist natürlich die Verbindung mit Bechtle. Dadurch wird man noch mal, durch Seminare und Webinare rund um das Thema IT und Ausbildung individuell unterstützt und gefördert. Was bei mir besonders hängen geblieben ist, ist das Azubi-Mikado. Hier gab es jede Menge Informationen über Bechtle und man hatte sogar die Möglichkeit, den Vorstand kennenzulernen.

Die Ausbildung zum Fachinformatiker erstreckt sich über drei Jahre Dual.
In diesen drei Jahren hat man mindestens ein Mal und bis zu drei Mal in der Woche Berufsschule, in welcher einem das theoretische Wissen für den Beruf vermittelt wird.

Außerdem sollte man erstens ein gewisses Interesse an theoretisch-abstrakten Tätigkeiten, darunter versteht man das Erkennen und Beheben von Fehlern in Softwareprodukten und zweitens an praktisch-konkreten Tätigkeiten wie z. B. das Verkabeln von Servern, Computern und dem Austauschen von Hardwarekomponenten in IT-Systemen haben. Zudem ist es wichtig, ordentlich zu arbeiten und immer einen roten Faden beizubehalten. Wer diese Dinge mit sich bringt und Spaß am Umgang mit Technik und Kunden hat, sollte sich den Fachinformatiker für Systemintegration auf jeden Fall genauer anschauen.

Ein weiterer Pluspunkt der Ausbildung ist, dass man das gelernte Wissen auch im Alltag anwenden kann. Wie bereits erwähnt, habe ich schon vor der Ausbildung viel mit den üblichen IT-Problemen zu tun gehabt. Egal ob zu Hause, bei Oma und Opa oder bei Bekannten und Freunden, mittlerweile fragen mich immer mehr, ob ich ihnen nicht bei verschiedenen Technik-Problemen helfen könnte.

Inzwischen bin ich schon seit über einem Jahr bei der Solidpro und fühle mich hier sehr wohl. Als Azubi wird man sehr gut aufgenommen und das Arbeitsklima ist ebenfalls toll. Die Kollegen sind alle hilfsbereit und offen und man fühlt sich eben einfach wohl. Das ist mir auch unmittelbar beim Bewerbungsgespräch aufgefallen. Ich wurde herzlich empfangen und fühlte mich direkt willkommen.

Nun aber zum Aufgabenbereich. Was mache ich eigentlich so den ganzen Tag? Das wird im Folgenden genauer erläutert, um auch ein gewisses Bild davon zu bekommen, was man denn so während der Arbeitszeit alles macht.

Was macht ein Fachinformatiker für Systemintegration eigentlich?

Als Fachinformatiker mit der Fachrichtung Systemintegration musst du sehr vielseitig sein. Wenn Du also darüber nachdenkst, diese Ausbildung zu machen, ist es wichtig, dass du ein technisches und logisches Verständnis hast, um die Problemstellungen, mit denen du konfrontiert wirst, auch sinnvoll angehen zu können. Du solltest allerdings auch Freude an der Arbeit mit Menschen haben, da du viel Kontakt entweder zu Kunden oder zu firmeninternen Mitarbeitenden hast, denen du mit Rat und Tat zur Seite stehst.

Spaß an der Arbeit am Computer ist eine der grundlegenden Voraussetzungen, da du dort die meiste Zeit verbringen wirst – entweder an Deinem eigenem oder an dem eines Kollegen oder Kunden. Deine Aufgabe ist es unter anderem, dafür zu sorgen, dass die Technik innerhalb des Unternehmens reibungslos funktioniert und sollte doch einmal ein Fehler auftreten, diesen schnellstmöglich zu beheben.

Weil die Ausbildung dual angelegt ist, bist du zum einen im Betrieb oder einem Unternehmen angestellt und durchläufst dort unterschiedliche Bereiche. Zum anderen besuchst du eine Berufsschule – entweder mehrmals wöchentlich oder blockweise für mehrere Wochen am Stück. Du lernst bestimmte theoretische und praktische Grundlagen, die in allen Fachinformatiker-Fachrichtungen gleich sind und die später durch spezielle Fachkenntnisse der Systemintegration und betriebliche Projektarbeit ergänzt werden.

Dein Aufgabenbereich beginnt bei der Unterstützung von Mitarbeitern, geht über die Wartung von Serverräumen bis hin zur Zusammensetzung von Soft- und Hardwarekomponenten zu ganzheitlichen Systemen, die Du dann beim Kunden installierst. Auch telefonischer Support ist keine Seltenheit für Dich. Last but not least zählt auch eine Art Einkaufsberatung bezüglicher neuer Geräte zu Deinen Aufgaben, da Du immer auf dem neusten Stand sein solltest. Dabei kommt Dir ein grundlegendes betriebswirtschaftliches Wissen zugute, dass Du auch die anfallenden Kosten kalkulieren kannst und vor Deinem Chef rechtfertigen kannst, wieso er in neue Geräte für die IT-Abteilung investieren sollte.

Zusammenfassend kann ich mit Überzeugung sagen, dass ich froh bin, mich für die Solidpro entschieden zu haben. Hier fühlt man sich akzeptiert, respektiert und gut auf den Start ins Berufsleben vorbereitet. Ich kann jedem die Solidpro nur empfehlen, auf unserer Website unter dem Reiter Karriere findet ihr auch alles über den Ausbildungsstart 2022.

Beispiele für Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb
  • Entwickeln und Erstellen von IT-Lösungen
  • Sicherheitsanforderungen an IT-Systeme analysieren, Bedrohungsszenarien erkennen und die Wirksamkeit von Maßnahmen zur IT-Sicherheit und zum Datenschutz prüfen
  • Kunden in die Nutzung von Produkten und Dienstleistungen einweisen
  • Systemlösungen anhand kundenspezifischer Anforderungen entsprechend konzipieren und was man bei der Auswahl, Installation und Konfigurierung von IT-Systemen beachten muss
  • Kompatibilitätsprobleme von IT-Systemen lösen
  • Netzwerkkomponenten auswählen, installieren und konfigurieren und Systeme zur IT-Sicherheit in Netzwerken implementieren
  • Konzepte zur Datensicherung und -archivierung sowie zur Daten- und Systemwiederherstellung erstellen und umsetzen
  • Systemauslastung und das Systemverhalten überwachen
  • Benutzeranfragen annehmen, analysieren und bearbeiten
In der Berufsschule
  • Berufsspezifische Lernfelder (z. B. Netzwerke und Dienste bereitstellen, kundenspezifische Systemintegration durchführen)
  • Allgemeinbildende Fächer: Deutsch, Wirtschafts- und Sozialkunde, Englisch usw. 
  • ITS (Theorie und Labor, PC zum stecken, Netzwerke, Telefonieanlagen)

Matti Lukas Frey
Auszubildender Fachinformatiker für Sytemintegration

Auszubildender Fachinformatiker für Systemintegration