Wie die SOLIDWORKS 3DEXPERIENCE World mein (Berufs-)leben verändert.

Schön wenn Arbeit abwechslungsreich gestaltet wird und man durch seine Aufgaben am Arbeitsplatz wachsen kann. In meinen neun Jahren habe ich schon einige Tätigkeitsfelder betreut und kann sagen, dass ich in dieser Firma nicht nur gefördert, sondern auch erwachsen geworden bin. Neulich beim Sport kam mir die Idee zu diesem Artikel. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

Arbeitsmarkt 4.0

Die Anforderungen an Arbeitnehmer haben sich in den letzten Jahren stark verändert, darüber bin ich mir im Klaren. Multitasking, Anpassungsfähigkeit, Eigeninitiative? Für mich kein Problem, da bin ich mir sicher. Als mein Chef mir vor ein paar Wochen die Organisation und das Reisemanagement für die Kollegen zur SOLIDWORKS 3DEXPERIENCE WORLD in Nashville übertragen hat schien alles wie immer, doch da hatte ich mich getäuscht. .

Aller Anfang ist…

    Es fing alles harmlos an. Unterlagen durchsehen, prüfen was bereits erledigt wurde, Namen an die Fluggesellschaft und das Hotel übermitteln, Mietwägen buchen sowie ein Info-Dokument für alle Reisenden erstellen. Doch kaum waren alle Informationen an die Kollegen versendet startete das Abenteuer Reisebüro.

Abenteuer Reisebüro

Fragen nach Auslandskrankenversicherungen, Einreisebestimmungen, örtliche Gegebenheiten, Reisekostenbestimmungen, der ESTA-Anmeldungen u.v.m. schwirrten mir entgegen und wollten beantwortet werden. Wer hätte gedacht, dass man für so eine „kleine“ Aufgabe Kompetenzen als Reiseverkehrs- und Versicherungskauffrau sowie Fachwissen zu den USA-Einreisebestimmungen benötigt. Vermeintlich einfache Fragen wie die Sitzplatzreservierung beim Rail & Fly bringen einen plötzlich aus dem Konzept. Was ist nur los? Gut das auf die Weiterleitung der Frage an die Kollegen im Büro die einstimmige Antwort kommt „Keine Ahnung, wir fahren immer mit dem Auto zum Flughafen!“. Glück gehabt, ich bin nicht die einzige Unwissende! Dann halt Mr. Google fragen, „ er“ weiß immer eine Lösung!

Wo soll die Reise hingehen

Sätze, die ich sonst nur von anderen kannte wie „Wo soll die Reise hingehen?“, „Wie kann ich Ihnen weiterhelfen?“ oder „Ein Moment, bleiben Sie am Apparat!“ (mit panischem Gesichtsausdruck) gehörten nun auch zu meinem täglichen Brot und die englische Sprache beherrsche ich jetzt auch wie ein Muttersprachler, da bin ich mir fast sicher. Denn wie es halt so ist, konnte mit dem Hotel nur telefonisch und nicht per E-Mail kommuniziert werden. Eine E-Mail mit Google-Übersetzer, in Ruhe und überlegt, von Deutsch ins Englische zu übersetzen und andersrum viel also leider flach. Die Freude, bei mir als Schwäbin, war definitiv grenzenlos.

Ende gut alles gut

Natürlich hat am Ende alles gut funktioniert und auch die Kollegen haben auf all Ihre Fragen eine Antwort erhalten. Sie haben eine wundervolle und inspirierende Zeit in Nashville erlebt. Und ich? Ich kann mich nun wieder voll auf meine eigentlichen Aufgaben konzentrieren und Spaß hat die ganze Sache ja auch gemacht. Aber Pst! Nicht dem Chef erzählen, er muss ja nicht immer alles Wissen!

Die Moral von der Geschichte

Abwechslung im Job lässt einen nicht nur im Tätigkeitsfeld wachsen es spornt einen zu Höchstleistungen an und manchmal kann man die Erkenntnisse auch gut im Privatleben nutzen. Das ist für mich perfekt – Stillstand ist einfach nicht mein Ding und das lebenslange Lernen sowieso immer ein Thema. Solidpro – ein richtiger „Modern Workplace“ halt. Wenn´s doch mal zu stressig wird? Kurz abschalten und gemeinsam mit dem Teamkollegen lachen – Spaß ist einfach immer die beste Medizin.

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